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Donnerstag, Juli 12, 2007

// der hammer - die ludolfs

Die Ludolfs – 4 Brüder auf’m Schrottplatz ist eine Doku-Soap des deutschen Fernsehsenders DMAX.

Ursprünglich hatte der SWR 2002 in einer Sendung über Dernbach (Landkreis Neuwied im Westerwald) ein Portrait der Familie Ludolf (einschließlich der damals noch lebenden Mutter) gedreht. Verschiedene Privatsender verfassten in der Folgezeit weitere Beiträge für Magazinsendungen und Reportagen (z. B. Kabel 1 und RTL 2 ). Erst der Sender DMAX produzierte eine Fernsehserie mit den Ludolfs.

Inhalt:
In der DMAX Fernsehserie wird einerseits in dokumentarischer Weise das Leben und Arbeiten der Brüder Ludolf gezeigt, die gemeinsam eine Autoverwertung besitzen. Andererseits enthält nahezu jede Folge eine Geschichte, deren dokumentarische Originalität zweifelhaft ist und mehr gestellt wirkt, um die volle Sendezeit auszufüllen. Die Arbeitsweise der Brüder und das ungewöhnliche Teilelager der Firma Ludolf hingegen sind authentisch, was der Autoverwertung im näheren Umkreis schon lange vor den ersten Filmaufnahmen einen gewissen Kultstatus und den Ruf einer Firma einbrachte, in der man nahezu jedes gewünschte Autoteil bekommen kann.

Hauptdarsteller der Sendung sind Geschäftsführer Peter, Manfred („Manni“), Uwe und (Horst-)Günter Ludolf, die in über 30 Jahren, bis zu dessen Tod auch zusammen mit ihrem Vater und Unternehmensgründer Horst, eigenen (schwankenden) Angaben zufolge zwischen zweieinhalb und fünf Millionen Autoteile gesammelt haben. Diese werden in einem selbsterdachten „Haufenprinzip“ in einer Lagerhalle gelagert; einzig Peter Ludolf weiß, welches Teil er in einem der nach Baugruppen sortierten Haufen einmal abgelegt hat. Jeder der vier Brüder hat eine spezielle Aufgabe. So ist es an Peter, in den Haufen die passenden Teile herauszufinden, die die Kunden an der Haustür verlangen oder per Telefon vorbestellt haben. Günter nimmt telefonische und persönliche Anfragen entgegen, leitet allerdings die Anfragen nur an Peter Ludolf weiter. Manni und Uwe (eigene Bezeichnung: „Kraft und Hand“ aufgrund der Arbeitsteilung beim Ausschlachten in gröbere und feinere Tätigkeiten) sind für das Abholen und Ausschlachten der Schrottautos zuständig.

Die Serie bezieht ihren Reiz aus den unterschiedlichen Charakteren der Brüder und aus der oft skurril anmutenden Hingabe zu ihrer Arbeit auf dem Schrottplatz. Der unverheiratete Peter Ludolf lebt mit dem kindlich verspielten und ebenfalls ledigen Manni Ludolf im ehemaligen Haus der Eltern auf dem Betriebsgelände. Nur „Casanova“ Uwe Ludolf führt ein bürgerliches Leben mit Frau Karin und drei mittlerweile erwachsenen Kindern. Günter Ludolf erlitt eine Lebenskrise, als er von seiner Frau verlassen wurde; seitdem spricht er wenig, fährt kein Auto mehr, raucht viel und ernährt sich während der Arbeitszeit ausschließlich von Kaffee und Vitamintabletten.

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