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Freitag, Juli 13, 2007

// et - quake wars - wie geil ist das denn

Nach dem kostenlosen Mega-Erfolg von Wolfenstein: Enemy Territory arbeiten die Entwickler von Splash Damage jetzt an ihrem ersten Vollpreis-Spiel und wollen mit Enemy Territory: Quake Wars gleich Battlefield und Konsorten überrennen.

Menschen gegen Strogg

Knapp 60 Jahre in der Zukunft wird die Menschheit von einer Alien-Invasion heimgesucht. Städte werden vernichtet und ehemals belebte Areale dem Erdboden gleichgemacht. Die bio-mechanischen Strogg lassen keinen Menschen am Leben oder verwandeln ihn gleich in ihresgleichen – wie ihr es aus erster Hand im Ego-Shooter Quake 4 erfahren habt. Die Menschen sind aber nicht wehrlos, ganz im Gegenteil: An zahlreichen Orten (Stadt, Arktis, Wüste, etc.) tobt ein erbitterter Stellungskrieg zwischen den beiden Parteien. Auf der einen Seite stehen die hochtechnisierten Strogg und auf der Anderen, die mit Projektil-Knarren ausgerüsteten Soldaten der GDF (Global Defense Force).



Battlefield 2066


Futuristische Kulisse und jede Menge Action.
Jede Seite führt verschiedene Charakter-Klassen ins Feld, die auf dem Schlachtfeld gewisse Aufgaben übernehmen. So kann der „Field Ops“-Soldat der Global Defense Force einen Artillerieangriff anfordern, sofern ihr eine Artillerie-Anlage in eurer Basis habt – falls nicht, müsst ihr erst ein entsprechendes Schätzchen einfliegen lassen. Sehr sinnvoll ist außerdem, dass man als Field Ops-Soldat seine kämpfenden Kollegen mit kleinen Munitionspäckchen versorgen kann. Für das Aufladen der Lebensenergie ist allerdings der Sanitäter verantwortlich, der die Mitstreiter mit gesundheitsspendenden Health-Packs versorgt.

Während die Menschen gleich auf zwei Supporter (Sanitäter und Munitionsspender) angewiesen sind, kommen die Strogg mit dem Technican aus. Diese nützliche Klasse saugt erledigte menschliche Soldaten aus und bekommt so Energie für Healthpacks oder Munition. Gleichermaßen kann der Technican einen Spawnpoint für einen Strogg-Kollegen schaffen, in dem er einen toten Feind anzapft und wartet. So könnte beispielsweise ein neu spawnender Spieler direkt an der Front einsteigen. Ansonsten gibt es weitere typische Soldaten-Klassen mit entsprechend hartem Equipment, so dass letztendlich wieder Teamplay und die Kombination aller Klassen zum Sieg führen. Weitere Details, insbesondere zu den Strogg, ließen sich die Entwickler nicht entlocken.



Unterwegs im Wagen

Gekämpft wird in Enemy Territory: Quake Wars nicht nur zu Fuß (egal ob stehend, kniend oder liegend), sondern auch hinter dem Steuer. Ihr könnt euch auf menschlicher Seite in einen flotten Buggy, einen bewaffneten Transporthelikopter (bis zu fünf Personen), Truppentransporter oder dicken Panzer setzen. Für den Luftkampf gibt es weitere Hybrid-Einheiten wie einen wendigen Kampfhubschrauber mit starken Düsen an den Seiten. Echte Details zu den Strogg-Fahrzeugen sind Mangelware, außer das sie wohl über ein ähnliches Arsenal verfügen werden und mit dem Goliath einen mächtigen Mech im Repertoire haben. Jedes Fahrzeug hat übrigens ein eigenes Ingame-Cockpit, in dem die notwendigsten Informationen angezeigt werden. Trotz der Lawine an Vehikeln sind die Infanterie-Soldaten von essentieller Bedeutung. So findet ihr permanent auf den Karten eine Deckungsmöglichkeit und könnt die Fahrzeuge mit starken Schießprügeln beharken. Alle Waffen verfügen übrigens über zwei Schussmodi und lassen sich zu Beginn bei der Charakter-Wahl austauschen.

Es gibt viel zu tun oder doch nicht?

Auf den teils gigantischen Karten gibt es viel zu tun: So muss auf der E3-Demo-Map zuerst eine provisorische Brücke errichtet werden, bevor eine Zwischenbasis mit einem mobilen Kommandoposten erobert werden kann. Anschließend muss ein Schildgenerator gehackt werden, um einen Raketenangriff möglich zu machen. Um diese ganzen Aufgaben muss sich die GDF kümmern, während die Strogg scheinbar nur Verteidiger spielen dürfen. Ob noch weitere oder gar individuelle Ziele für die gegnerische Partei geplant sind, ist noch unklar. Dafür könnt ihr den aktuellen Frontverlauf und die gerade aktiven Krisenherde (aufgeteilt in rote und grüne Gebiete) auf der großen Karten sofort überblicken.



Ausblick

Enemy Territory: Quake Wars wird es nicht leicht haben im von Battlefield-beherrschten Sektor der Multiplayer-Shooter. Trotzdem muss sich die etablierte Serie von Electronic Arts warm anziehen, denn die Unterschiede der beiden Parteien klingen viel versprechend. Neben den obligatorischen Teamkampf-Elementen sollen auch einzelne Soldaten auf dem Schlachtfeld wichtig sein, sogar im Duell gegen scheinbar übermächtige Panzer. Allerdings steht und fällt die Qualität des Spiels mit dem Karten-Design und den zu erfüllenden Aufgaben, denn eines möchte ich auf gar keinen Fall machen und das sind stupide Verteidigungen, während der Gegner mehrere Ziele zu lösen hat.

Offizielle ET Seite
Quake Wars Forum

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