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Montag, August 27, 2007

// fc - jena 4:3 (1:2)

Im Vorfeld muss ich sagen, dass es für ich persönlich das wohl emotionalste Spiel "ever" gewesen ist, welches ich LIVE gesehen habe. (Sogar emotionaler als die meisten WM Spiele - hier habe ich ja leider keins LIVE im Stadion gesehen).

Die Konstellation "De Junge" (Höller, Thomasso, Thilo et moi) - HAMMER!!!

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle - aber lest selbst - hier die "offizielle Stimme" von der Seite des 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln hat das zweite Heimspiel der Saison nach einer tollen Aufholjagd mit 4:3 gegen Carl Zeiss Jena gewonnen. Vor 37.700 Zuschauern im RheinEnergieStadion trafen Milivoje Novakovic und dreimal Adil Chihi für die Geißböcke.

Bitterer Kaltstart

Direkt nach dem Anstoß ging der FC in die Offensive, spielte aggressiv und schnell nach vorne und hatte durch Nemanja Vucicevic (3.) die erste gute Schuss-Chance der Begegnung. Doch das 1:0 fiel auf der anderen Seite: Nach einem weiten Abstoß von Jenas Torhüter Kasper Jensen war der Ball zweimal per Kopf verlängert worden und landete bei Sandor Torghelle. Der Ungar traf mit einem flachen Schuss zur 1:0-Führung für die Gäste.

Riesenchance für Helmes

Darauf reagierte die Daum-Elf mit wütenden Angriffen. Besonders über die rechte Seite brachten Kapitän Patrick Helmes und Nemanja Vucicevic den Ball immer wieder in Richtung Gästetor. Die beste Chance dieser Phase hatte Helmes in der 10. Spielminute, als er von Roda Antar am Strafraum frei gespielt wurde, abzog und Torhüter Jensen erst im Nachfassen vor den heranstürmenden FC-Spielern Adil Chihi und Milivoje Novakovic klären konnte.

Verdienter Ausgleich

Die FC-Bemühungen wurden belohnt. Vucicevic bekam in der 20. Minute den Ball auf der rechten Außenseite, ließ Lorenzon und Werner an der Strafraumkante gekonnt stehen und legte mit viel Übersicht zurück auf Novakovic. Dessen Schuss "tunnelte" zwei weitere Abwehrspieler und landete unter großem Jubel im Gäste-Tor.

Nema und Nova zaubern

Und damit hatten die "Kölschen" noch nicht genug. Jena kam nur noch selten in Ballbesitz. Und besonders "Nema" und "Nova" brachten die defensiv stehenden "Blauen" immer wieder in Bedrängnis. Die beste Gelegenheit erspielten sich die beiden in der 27. Minute, doch nach einem schönen Pass von Novakovic auf Vucicevic schoss der Serbe vom 16-Meterraum knapp links vorbei.

Mondragon rettet

Köln spielte weiter offensiv und Jena stand hinten drin. Doch hin und wieder eröffnete der FC den Gästen gute Konterchancen. Die gefährlichste Möglichkeit entschärfte Faryd Mondragon in der 30.Spielminute: Jan Simak hatte rechts in den Strafraum zu Felix Holzner gepasst, aber dessen Schuss aus kurzer Distanz fand seinen Meister im "kölschen" Kolumbianer.

Erneuter Rückstand

Zum Ende der ersten Hälfte nahm der FC dann ein wenig das Tempo raus und brachte die Gäste damit zurück ins Spiel. Nach einer Ecke schockte Jena die "Rot-Weißen" in der 38. Minute zum zweiten Mal. Der Ball flog hoch Richtung Strafraum, wurde noch zweimal verlängert und landete dann vor den Füßen von Robert Müller am langen Pfosten, der die Kugel zur 2:1-Pausenführung über die Linie drückte.

Jena zieht davon

Auch kurz nach der Pause nutzten die Gäste ihre wenigen Chancen eiskalt aus. In der 55. Spielminute segelte ein Freistoß von halblinks Richtung FC-Strafraum, ging an fast allen Spielern vorbei und landete zum Schluss bei Darlington Omodiagbe, der das 3:1 für die Gäste erzielte.

Dreifacher Wechsel

Christoph Daum setzte alles auf eine Karte und wechselte in der 60. Spielminute mit Matthias Scherz, Kevin Schöneberg und Salvatore Gambino für Milivoje Novakovic, Thomas Broich und Tobias Nickenig drei frische Spieler ein. Doch auf die nächste Groß-Chance mussten die FC-Fans bis zur 69. Minute warten. Nach einer Ecke von Adil Chihi stieg Antar in der Mitte am höchsten. Sein Kopfball ging nur ganz knapp neben das Gästetor.

Der Anschluss

Und dann wurde es wieder richtig spannend. Nach einer schönen Kopfballverlängerung von Matthias Scherz in die Strafraummitte erzielte Adil Chihi mit einem flachen Schuss in die rechte Ecke das 2:3 - das RheinEnergieStadion verwandelte sich in einen feurigen Hexenkessel.

Der Ausgleich

Mit den euphorischen Fans im Rücken drängte der FC jetzt auf den Ausgleich. Wieder war es Adil Chihi, der alle Rot-Weißen in Ekstase versetzte. Nach einer Flanke von Vucicevic hatte Scherz in der 84. Spielminute Richtung Tor geköpft und Adil Chihi den Abpraller zum umjubelten 3:3-Ausgleich verwertet.

Hattrick von Chihi

Und damit nicht genug! Die Mannschaft hatte jetzt den Sieg im Auge und Adil Chihi krönte seine Weltklasse-Leistung mit dem 4:3-Siegtreffer. In der 86. Spielminute hatte er eine Ecke scharf Richtung Gästetor gezirkelt. Torhüter Jensen faustete den Ball über die eigene Linie. Der Jubel der FC-Fans kannte keine Grenzen mehr.


So spielte der FC: Mondragon - Nickenig (60. Schöneberg), Mitreski, McKenna, Ehret - Broich (60. Gambino), Antar - Vucicevic, Chihi - Novakovic (60. Scherz), Helmes


FC Carl Zeiss Jena : Jensen - Holzner, R. Müller, Omodiagbe, Kandelaki - Ziegner, Lorenzon (46. Kühne), Hansen (84. Stegmayer) - Simak - Werner, Torghelle (80. Petersen)

Quelle: 1. FC Köln

Persönlich muss ich noch dazu sagen, das eigentlich ALLE grottenschlecht gespielt haben und drei Tore darf man auf KEINEN FALL ZUHAUSE kassieren.

Wenn der JENAER TORWART nicht so schlecht gewesenwäre, dann hätte der FC auch gar nicht mehr gewinnen können.

DANKE AN DIESER STELLE AN KASPER JENSEN VOM FC CARL ZEISS JENA E.V. - ohne Dich hätten wir es nicht mehr geschafft.

(Ich frage mich wie er sich im letzten Jahr bei Werder Bremen halten konnte.)

Ach ja - wen es interessiert hier noch der Bericht auf der Seite von Carl Zeiss Jena - die Berichte (vor allem die, gegen Köln) sind alle sehr amüsant ;o).

Bericht

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