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Donnerstag, September 27, 2007

// katastrophlae niederlage in köln




... oder Deja-vu in Müngersdorf:

Der SC Freiburg hat sein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln nach einer ganz starken Leistung mit 3:1 (1:1) gewonnen. Die Treffer für den SC erzielten Eke Uzoma (41.), Jonathan Jäger (48.) und Karim Matmour (84., Foto). Matthias Scherz hatte die Heimmannschaft früh in Führung gebracht (8.).

Unter der Woche hatte SC-Coach Robin Dutt noch mehrere mögliche Wechsel im Team angedeutet. Als dann die Aufstellungsbögen im Rhein-Energie-Stadion zu Köln-Müngersdorf ausgegeben wurden, war im Vergleich zur Heimpartie gegen Kaiserslautern (1:0) aber nur Jonathan Jäger für Cafú neu in der Freiburger Startformation notiert. Auch die angeschlagenen Dennis Aogo und Daniel Schwaab hatten sich rechtzeitig spielbereit zurück gemeldet.

Frühe Führung für die Daum-Elf

Christoph Daum hatte dagegen größere Aufstellungssorgen. Torhüter Faryd Montragon und Nationalstürmer Patrick Helmes fehlten nach Verletzungen am Sonntag, auf Innenverteidiger Kevin McKenna und Offensivspieler Nemanja Vucicevic muss Kölns Coach schon länger verzichten. Immerhin, der Ex-Scler Roda Antar kehrte nach seiner Rotsperre ins Kölner Team zurück.

Was nichts daran änderte, dass von Anfang an zu sehen war, was sich schon im Vorfeld angedeutet hatte. Köln agierte vor eigener Kulisse eher vorsichtig, versuchte auf Konter zu spielen, und ein selbstbewusst auftretender SC Freiburg hatte früh die Spielkontrolle. Abgesehen von der 8. Minute: Jäger (Foto) hatte an der Seitenlinie ein Duell gegen Özat Ümit verloren, Aogo nicht energisch genug gedoppelt, so dass der Türke flanken und Matthias Scherz einen Stellungsfehler von Heiko Butscher zur Kölner Kopfballführung nutzen konnte.

SC behält die Nerven

Beeindruckend, dass der SC sich auch durch den Rückschlag nicht aus der Fassung bringen ließ. Im Gegenteil. Die Elf von Robin Dutt hielt dagegen und erspielte sich gegen die passiven Kölner gleich mehrfach Chancen zum Ausgleich. Einziges Manko: Ali Günes (15./35.) und Matmour (38.) verpassten auch die aussichtsreichsten Gelegenheiten der Gäste. Bis der jüngste SC-Spieler Eke Uzoma (Foto) sein Herz in den linken Fuß packte und den Ball vom rechten Strafraumeck zum hoch verdienten Ausgleich in den entfernten Torwinkel zirkelte. (42.)

Wie die Freiburger Mannschaft die erste Halbzeit beendet hatte, so begann sie dann die zweite. Einen über den stark spielenden Jonathan Pitroipa eingefädelten Angriffszug nutzte nun der SC zur schnellen Führung: Matmour passte von der Grundlinie scharf ins Zentrum, wo der quirlige Jäger die glänzende Vorarbeit der Kollegen souverän abschloss.

Ein bisschen Glück und viel Courage

Erst jetzt nahm der Kölner Druck deutlich zu. Auch bedingt durch die Wechsel von Christoph Daum, der mit Thomas Broich (46.), Adli Chihi (61.) und dem Brasilianer André (69.) alles in die Waagschale warf, was seine Bank an Offensivkraft zu bieten hatte. Der Innenpfosten (66.) nach einem Novakovic-Schuss und ein bisschen Glück der Tüchtigen halfen in dieser schwierigsten Phase für die Gäste mit, die Führung zu verteidigen.

Respekt verschaffte sich Robin Dutts couragiertes Team dazu mit seinen beharrlichen Versuchen, über klug vorgetragene Konter eine Vorentscheidung zu erzwingen. Sie gelang schließlich Matmour, der nach einer Energieleistung von Uzoma den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte des Kölner Gehäuses wuchtete (84.).

Matmour hatte auch schon beim bemerkenswerten Freiburger Frühsommer-Gastspiel (0:3) alles klar gemacht. Aber nicht nur deshalb wird der bis dato stärkste Saison-Auftritt der von Robin Dutts Trainerteam neu formierten Freiburger Elf manchem Beobachter im Rhein-Energie-Stadion wie ein deja-vu-Erlebnis unter völlig veränderten Vorzeichen erschienen sein.

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