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Mittwoch, November 21, 2007

// DER NEUE TRESEN

Da hat der Lord mal wieder was geiles gebastelt - stolz wie Oskar präsentiere ich ... den Tresen oder auch die Theke:

Als Theke (griech. θηκη - „Behältnis“; lat. Thēca für „Hülle“, „Behältnis“, „Scheide“), wird die tischähnliche Trennung in Gaststätten (Tresen) oder Ladenlokalen (Ladentisch) aber auch als Thekenschaaf bezeichnet.


Ein Thekenschaaf (kölsch für „Thekenschrank“) ist der traditionelle Sitz- und Arbeitsplatz für den Gastwirt in Kölner Brauhäusern und Gastwirtschaften, von dem aus der Geschäftsbetrieb überwacht und gesteuert wird. Das meist als halboffene hölzerne Kabine in die Einrichtung integrierte kleine Büro wird aufgrund seines Erscheinungsbildes auch Beichtstuhl, aufgrund seiner Funktion auch Kontörchen und in der Kurzform einfach Theke genannt. Die Einrichtung existiert noch in einigen Kölner Brauhäusern, obwohl sie nach der Einführung elektronischer Kassen- und Abrechnungssysteme heute nur noch selten für ihren ursprünglichen Zweck genutzt wird.


Das Wort Thekenschaaf setzt sich aus Theke und „Schaaf“ zusammen. Der Ausdruck Schaaf ist auf das althochdeutsche „scaf“ oder „scaph“ für Gefäß beziehungsweise Schöpfgefäß zurückzuführen. Gleichbedeutend ist das mittelhochdeutsche „schaf“ oder das angelsächsische „scap“ und das englische „skep“. Im Mittelalter fand eine Entwicklung des Begriffs „Schaff“ von einem Behälter mit Holzwänden zu einem verschließbaren Schrank statt. In Köln ist die Verwendung dieser Bezeichnung für einen Schrank ab dem 14. Jahrhundert nachweisbar; nach dem 18. Jahrhundert dann als „Schaaf“, etwa wie in Kleiderschaaf oder Wandschaaf.

Herkunft

Wann das erste Gasthaus ein Thekenschaaf einführte, ist nicht genau überliefert. Eine Erklärung für die Einführung des „Beichtstuhls“ liefert der ab dem 17. Jahrhundert verbreitete typische Grundriss kleiner Hausbrauereien in Köln.[3] Wie bei einem Wohnhaus lag hinter der Eingangstür zunächst ein Hausflur, der seitwärts in die Gaststube, geradeaus aber zur Brauerei und in den Keller führte. Genutzt wurde der Flur nicht nur als Durchgang: Er war Schankraum (kölsch: et Zappes[4]) zum Zapfen des Bieres von der Fassbank, Anlaufstelle für den Kleinverkauf außer Haus sowie Schwemme zum Aufenthalt von Gästen, denen das Betreten der Gaststube nicht gestattet war. In der Reichsstadt Köln durften etwa der Henker und seine Knechte, die Abdecker, die Diener des Gewaltgerichts und auch die Stadtsoldaten ein Gasthaus nicht betreten, sondern nur dessen Hausflur aufsuchen. In der Franzosenzeit beendete man diese „Klassengesellschaft“. Trotzdem war auch danach noch eine schichtspezifisch unterschiedliche Nutzung von Schwemme und Gaststube verbreitet, die für „gewisse Klassen“[5] nach wie vor das Bier im Hausflur vorsah.

In Gast- und Brauhäusern mit diesem Grundriss, heute noch vertreten im Brauhaus Päffgen und im Haus Töller, wurde das Thekenschaaf in die Wand zwischen Gaststube und Schwemme eingebaut, mit einer schalterähnlichen Verglasung zur Flurseite hin. Dies ermöglichte dem Wirt die Beobachtung beider Räume mit Publikumsverkehr und einen guten Blick auf die Bierfässer. Somit durfte das Bestreben, Gäste und Köbesse im gesamten Betrieb gleichermaßen im Blick zu behalten, zur Einführung des Thekenschaafs geführt haben.

... genug der Worte, bei mir ist es einfach eine THEKE, ein Ort der Gemütlichkeit!!!

Zum Schluss noch eingeölt - mit lekker Orangenduft, die ganze Bude stinkt - so muss es bei Onkel Dittmann in der Fabrik riechen. Ausserdem macht das Zeuch high - ich bin voll auf nem Orangenflash ...




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