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Dienstag, Dezember 18, 2007

// Überwintern auf Platz 3 !!!

Sieg und Aufstiegsplatz
FC - Lautern 2:1

Der 1. FC Köln hat am 17. Spieltag mit 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern gewonnen und geht damit als Tabellen-Dritter in die Winterpause. Vor 46.000 Zuschauern im RheinEnergieStadion glich zunächst Kevin McKenna (32.) die Lauterer Führung durch Joshua Simpson (15.) aus, bevor Youssef Mohamad (84.) den viel umjubelten Siegtreffer für den FC erzielte.


Aufregender Beginn

Den Beginn der Partie bestimmte eindeutig der FC. Mit gutem Passspiel und hoher Laufbereitschaft kamen die Geißböcke immer wieder gefährlich vor das Tor der unsicher wirkenden Lauterer. In der sechsten Spielminute gab es dann auch den ersten Jubel, denn Thomas Broich versenkte einen guten Pass von Milivoje Novakovic ins Netz, doch der Schiedsrichter-Assistent sah ihn dabei im Abseits. Auch Mohamad (10.) mit einer Direktabnahme aus zwei Metern und erneut der starke Broich (13.) mit einem flachen Schuss aus 16 Metern scheiterten nur knapp.

Lauterer Führung

Wie aus heiterem Himmel setzte es in diese Drangphase der Kölner die 1:0-Führung für die Gäste. Eine scharf zum Tor getretene Ecke von Aimen Demai wurde immer länger und prallte vom Innenpfosten zurück in die Mitte, wo Joshua Simpson (18.) den Ball nur noch einschieben musste. Patrick Helmes (23.) hatte nur Minuten später die Gelegenheit zum Ausgleich, doch sein Schuss ging einige Zentimeter am linken Pfosten vorbei und somit blieb es vorerst beim Rückstand für seine Mannschaft.

Verdienter Ausgleich

Doch das sollte sich in der 32. Minute ändern. Nach einem sehenswerten Hackenpass von Broich auf der rechten Seite kam der Ball zu Ümit Özat, und der Türke spielte eine perfekte Flanke in die Mitte, die Abwehrchef Kevin McKenna nur noch zum 1:1-Pausenstand einköpfen brauchte.

Der FC drängt

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur kurze Zeit bis zum nächsten Aufreger. Der FC drängte auf die Führung, und in der 48. Spielminute landete der Ball nach einem Freistoß von Fabrice Ehret bei Nemanja Vucicevic, der den Ball aus 16 Metern auf die linke Ecke feuerte. Er fand aber seinen Meister in FCK-Keeper Tobias Sippel, der den Aufsetzer auf der Linie, etwas glücklich, mit der Schulter klärte.

Lautern im Glück

Auch danach bestimmte die Mannschaft von Christoph Daum die Begegnung nach Belieben und erspielte sich etliche Chancen. Zunächst jagte Ehret (65.) einen Schuss von links ans Außennetz, dann verpasste Nova (69.) vor dem Tor ganz knapp eine Flanke von Vucicevic und in der 71. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Roda Antar nur an der Latte.

Entscheidung durch Mohamad

Auf die Belohnung für diesen Sturmlauf mussten die 46.000 Zuschauer bis zur 83. Minute warten. Da flankte der eingewechselte André von rechts in den Strafraum, und nach einigem Hin und Her landete der Ball neben Verteidiger Mohamad, der den Ball - mit dem Rücken zum Tor stehend - aus der Drehung über die Linie schoss und dem FC damit den so wichtigen Heimsieg bescherte.


1. FC Köln: Mondragon - Özat, Mohamad (88. Matip), McKenna, Ehret - Mitreski, Antar - Broich (68. André), Vucicevic (78. Chihi) - Helmes, Novakovic

1. FC Kaiserslautern: Sippel - Müller, Beda, Schönheim, Bellinghausen - Bohl (63. Esswein), Demai, Bernier (85. Ziemer), Broniszewski - Simpson, Jendrisek

Tore: 0:1 Simpson (19.), 1:1 McKenna (33.), 2:1 Mohamad (83.)

Zuschauer:
46.000

Schiedsrichter: Seemann

Gelbe Karten: Novakovic/Bernier

Videos:

- PK nach Lautern Spiel
- gut gelaunte FC Spieler nach dem Spiel
- Weihnachtsgrüße

Links:

- Zahlen, Daten, Fakten (PDF)

Stimmen zum Spiel
Platz Drei

Mit seinem Treffer zum 2:1 beschert Dodo dem 1. FC Köln sieben Minuten vor Spielende drei wichtige Punkte. Durch diesen Sieg „überwintert“ der 1. FC Köln auf einem Aufstiegsplatz. fc.koeln.de hat unmittelbar nach dem Spiel einige Stimmen vor der Kabine eingefangen...

Thomas Broich:
„Ich hatte heute von Beginn an ein gutes Gefühl und auch nach dem 0:1-Rückstand nicht das Gefühl, das wir das Spiel verlieren würden. Wie wir ins Spiel zurückgekommen sind, zeichnet unsere Mannschaft aus. Wir stehen jetzt endlich auf dem dritten Platz, alle hier gieren nach der ersten Liga, da tut so ein Sieg wie heute doppelt und dreifach gut.“

Christoph Daum:

„Ich freue mich sehr für die Mannschaft. Sie hat heute von Anfang an nach vorne gespielt und Druck gemacht und sich auch durch den Rückstand nicht beunruhigen lassen. Lautern hat bravourös mitgespielt und uns wenige hochkarätige Chancen gegeben. Wir mussten die Tore erzwingen, Unachtsamkeiten ausnutzen – das haben wir gemacht. Das heutige Spiel ist ein versöhnlicher Abschluss für die Hinrunde und wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition für die Rückserie – nicht mehr, und auch nicht weniger. Wir sind auf dem Erfolgsweg Richtung Aufstieg, es wird aber noch ein langer und harter Weg werden.“

Michael Meier:
„Der 1. FC Kaiserslautern ist eine Marke in der Bundesliga und wir hoffen und wünschen, dass die Lauterer den Klassenerhalt schaffen. Christoph Daum und die Mannschaft haben nie aufgegeben, sind nie eingebrochen und haben sich auch heute gegen ein unerwünschtes Ergebnis gestemmt. Wir wissen alle, wie viel Arbeit es kostet, eine Mannschaft neu zusammen zu stellen - man kann nicht immer so einfach durchstarten. Ich freue mich, auch im Namen des Vorstandes, dass die harte Arbeit nun mit diesem Tabellenplatz belohnt wird.“

Kjetil Rekdal: (Trainer Kaiserslautern)
„Das war heute ein sehr gutes Fußballspiel mit zwei Mannschaften, die nach vorne spielen wollten. Der FC war in der ersten Halbzeit überlegen und hätte die Führung verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann versäumt, unsere Chancen zu nutzen. Es war eine typische Situation für uns. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment dafür machen, dass sie gegen Köln so gespielt hat, wie heute. Meine Mannschaft ist jung und frech, hat sich in den letzten Spielen verbessert – nur die Punkte fehlen. Wir steigen mit dieser Truppe nicht ab.“

Axel Bellinghausen: (Spieler Kaiserslautern)
„Wir haben das Jahr so abgeschlossen, wie wir es auch begonnen haben – mit einem guten Spiel. Danach ging die Spirale negativ nach unten. In den letzten Spielen haben wir wieder Schritte nach vorne gemacht und konnten mithalten. Wir überwintern zwar auf einem Abstiegsplatz, werden da unten aber wieder rauskommen.“

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