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Mittwoch, Mai 14, 2008

// FC - DAUM BLEIBT

"Ich war heute beim Bäcker, holte Brötchen für meine Familie. Da fragte mich ein kleiner Junge: Herr Daum, bleiben Sie? Ich habe ihn angelächelt und Ja gesagt.

An dieser Stelle muss ich alle irren Spekulationen beenden: Selbstverständlich will ich weiter beim FC bleiben. Ich habe einen Vertrag bis 2010. Und den will ich erfüllen.

Das ist jetzt keine Pokerei, ich spiele nicht mit dem Klub. Der FC hat fantastische Rahmenbedingungen. In der Wirtschaft würde man sagen: Das ist ein absoluter Premiumpartner, der riesige Emotionen hervorruft. Aber es gibt noch viel zu tun. Wir werden uns mit dem Vorstand zeitnah zusammensetzen, um die für den gemeinsamen Erfolg erforderlichen Voraussetzungen abzustecken. Klar ist aber auch, nicht mehr in dieser Woche. Wir müssen uns professionell auf das Lautern-Spiel vorbereiten, damit uns niemand Wettbewerbsverzerrung vorwerfen kann.

In den anstehenden Gesprächen wird es nicht um Personen gehen. Es geht um den FC!

Wir müssen jetzt jeden Stein umdrehen und schauen, was darunter liegt. Für die Zukunft des FC sind weitere strukturelle Veränderungen unbedingt erforderlich. Denn das Ziel muss es sein, den Klub in der Bundesliga wieder zu etablieren. Aber dafür müssen Strukturen geschaffen werden, die ich jetzt hier noch nicht so sehe, um dauerhaft den FC in der Bundesliga zu positionieren.

Ich möchte noch etwas zu meinem Vertrag sagen. Es heißt immer, der Daum habe abstruse Bedingungen gefordert. Ich sage: Es geht nicht darum, ob der FC für die kommende Spielzeit zehn, 15 oder 20 Millionen Euro investiert. Wichtiger ist, dass wir gemeinsam eine Leitkultur entwickeln, an die sich alle gebunden fühlen.

Es heißt auch immer, der Daum würde sich inszenieren. Tatsächlich habe ich mich stets zurückgehalten. Denn klar ist: Die Ein-Mann-Show ist vorbei. Du kannst heute nur mit Teamwork Erfolg haben. Und auf den FC übertragen heißt das: Nur gemeinsam werden wir Erfolg haben.

Noch ein Wort zu Manager Michael Meier. Mir hat es wirklich weh getan, wie man mit Meier umgegangen ist. Ihm wurde Unrecht getan. Dabei muss ich sagen: Er hat einen Riesenjob geleistet für den Klub. Natürlich hatten wir auch einmal kleine Probleme gehabt. Die haben wir ausgeräumt. Und heute kann ich sagen: Wir sind ein Herz und eine Seele."

FC-Präsident Wolfgang Overath bezieht im Mittwoch-EXPRESS ebenfalls klar Stellung zu Christoph Daum. Im Interview sagt Overath: „Wir würden uns freuen, dass wir mit dem Trainer, der uns in die Bundesliga geführt hat, weiter machen."

SCHADE - ich hätte den Jürgen Klopp gerne beim FC gesehen! ;o)

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