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Donnerstag, Juni 19, 2008

// Gruppensieger = schlechtes Omen?

Nach drei Siegen in der Vorrunde der UEFA EURO 2008™ gehen Kroatien, Spanien und die Niederlande optimistisch ins Viertelfinale. Wenn man aber einen Blick in die Geschichtsbücher wirft, dann wäre es für einen Titelanwärter besser gewesen, vor der K.-o.-Runde ein paar Punkte liegen zu lassen.

Seltener Durchmarsch
Seit 1984, als sich Gastgeber Frankreich den Titel sicherte, überstand kein späterer Europameister die Vorrunde mit der maximalen Punktzahl. Seit der Aufstockung auf 16 Teilnehmer haben es alle Mannschaften mit einer perfekten Vorrundenbilanz auch ins Halbfinale geschafft, jedoch nur selten weiter. 2000 gewann der einzige Halbfinalist, der nicht neun Punkte erreichte, den Titel. Frankreich besiegte im Finale die Italiener, in der Vorschlussrunde waren die Niederlande und Portugal gescheitert. Vor vier Jahren verlor die Tschechische Republik im Halbfinale gegen Griechenland.

Gruppensieger scheitern
Die Griechen beendeten damals die Vorrunde hinter Portugal auf dem zweiten Platz, obwohl sie den Gastgeber und späteren Finalteilnehmer im Eröffnungsspiel besiegt hatten. Die zweite Position ist tatsächlich eine gute Basis. Sowohl Frankreich (2000) als auch Dänemark (1992) und die Niederlande (1988) waren jeweils nur Zweiter in ihrer Gruppe, gewannen aber anschließend das Finale. Seit der Änderung, dass sich auch der Gruppenzweite für die K.-o.-Runde qualifiziert, haben nur Deutschland (1996) und Frankreich (1984) als Gruppensieger den Titel geholt. Seit dem Triumph von Griechenland im Jahr 2004 kann man im Fußball nur noch eines vorhersagen - dass man nichts vorhersagen kann.

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