// Internet Heute

Donnerstag, April 23, 2009

// Bundesregierung soll Google stoppen

Google steht oft in der Kritik, weil die Firma seit Jahren riesige Mengen an Daten sammelt – zum Beispiel über seine User. Jetzt gibt es einen neuen Versuch, Google zu bremsen: Die Bundesregierung soll es richten. Das fordern jedenfalls mehr als 1.300 Intellektuelle. Sie haben einen Brief geschrieben und ihn an die höchsten deutschen Politiker verschickt: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Post gekriegt, Horst Köhler sowie sämtliche Ministerpräsidenten ebenfalls. Unterschrieben haben diesen "Heidelberger Appell" Schriftsteller, Wissenschaftler und Verleger. Und die sparen nicht mit drastischen Worten: Sie sprechen davon, dass ihre Rechte mit Füßen getreten werden und von "Gefahr im Verzug". Dabei geht's um die Digitalisierungs-Praxis von Google: Der Suchmaschinen-Riese ist derzeit dabei, ohne Zustimmung der Autoren Millionen Bücher zu scannen und will diese später gratis online stellen. Dagegen wünschen sich die Unterzeichner jetzt von der Bundesregierung ein "politisches Signal". Ob das was bringt ist unklar, denn ein US-Gericht hat Googles Pläne weitgehend gebilligt. Acht Millionen Bücher hat Google bereits gescannt.
(via Mail)

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